Präsentation: Methodenbeschreibung
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SOA & Metriken - Die Aufwandsschätzung
Einsatz der Function-Point-Methode in einem durchgängigen SOA-Entwicklungsprozess
26 Folien (November 2007)
Dierk Pingel
Die Präsentation zeigt, wie die Function-Point-Methode bei der Entwicklung
von SOA-Anwendungen verwendet werden kann. Dazu wird in aller Kürze
ein durchgängiger SOA-Entwicklungsprozess beschrieben und die Verbindung zu der Function-Point-Zählung hergestellt
(eine längere Fassung eines SOA-Entwicklungsprozesse steht im Buch 'SOA-Expertenwissen'
aus dem dpunkt-Verlag).
Eine Schwäche der Function-Point-Methode ist die Bestimmung der Elementarprozesse,
die Basis für die Zählung der EIs, EOs und EQs (ex-ternal inputs, outputs und inquiries) sind.
[Garmus 1996, S. 55] schreibt „An external input [EI] is an elementary process
of the application which processes data or control information that enters from outside the
boundary of the application.“ und „The transactional functions, external inputs (EIs)
...perform the processes of ... retrieval, ... (transactions you would
expect to see in a process model).“.
Mit Blick auf die Methodenneutralität wird nicht weiter darauf eingegangen, wie das
Prozessmodell entsteht. Wenn eine Applikation und damit das Prozessmodell bereits vorhanden ist,
ist das kein Problem. Die Function-Point-Methode erhebt allerdings den Anspruch,
auch schon in einer sehr frühen Phase der Softwareentwicklung zählen zu können, so
dass in irgendeiner Weise ein Prozessmodell entstehen muss.
Das Erstellen eines Prozessmodells ist immer auch Teil eines Entwick-lungsprozesses,
so dass hier Synergien zwischen dem Entwicklungspro-zess und der Function-Point-Methode
nicht nur entstehen, sondern zwin-gend benötigt werden. Ein Auseinanderlaufen
des „Function-Point-Prozessmodells“ und des „Entwicklungsprozessmodells“ kann nur
vermieden werden, wenn es nur ein Prozessmodell gibt, das gleichermaßen für
die Entwicklungsarbeiten und für die Function-Point-Zählung benutzt wird. Die Function-Point-Methode
sollte daher nicht als eigenständige Methode betrachtet werden, sondern als Ergänzung der
ohnehin notwendigen Me-thoden für einen Softwareentwicklungsprozess. Dieser Beitrag
wird zeigen, wie die Function-Point-Methode einen in [Pingel 2007] beschriebenen
durchgängigen SOA-Entwicklungsprozess ergänzt.